SPD vor Ort: Entwicklung des ländlichen Raums in Bettendorf diskutiert

Pressemitteilung

Im Rahmen der Reihe „SPD vor Ort“ waren die SPD-Kreistagsfraktion um Carsten Göller (Eschbach) und der SPD-Gemeindeverband Nastätten um Pauline Sauerwein (Nastätten) in Bettendorf zu Gast. Ortsbürgermeister Arnd Witzky begrüßte die Gäste der SPD und führte sie durch seine Gemeinde. Auf einem kleinen Rundgang durch Bettendorf wurden dann verschiedene Themen der Entwicklung des ländlichen Raums besprochen. Mit dabei waren auch der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident Karl Peter Bruch und MdL Jörg Denninghoff.

Mit Stolz konnte Bettendorf das Areal rund um Feuerwehr und Rathaus verweisen. In einem alten Gebäude wurde ein Dorf-Café eingerichtet und somit ein Treffpunkt für die Menschen geschaffen. Auch die Zahl der Leerstände ist minimal. Hier hilft vor allem die Nähe zur Bäderstraße. Dennoch wünschten sich alle Teilnehmer des Ortsrundgangs, dass in den Dörfern die Gemeinschaft nicht verloren geht. Vor allem Vereine leiden häufig unter vielen individuellen Aktivitäten der Menschen. Dörfer verkommen so zu reinen Schlafstätten und das sozialen Miteinander geht verloren. Auf dem Rundgang war man sich einig, dass das soziale Miteinander in den Dörfern auch ein wichtiger Baustein für die Zukunft des ländlichen Raums ist.

Viel Gesprächsbedarf gab es an der Kreisstraße 50, Bettendorfer Stock, Ortseinfahrt von der B 260 kommend. Seit vielen Jahren kämpft die Gemeinde um Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung. Die Vertreter der Gemeinde um Bürgermeister Witzky berichteten von einem langem, aber fast aussichtslosen Ringen mit dem Landesbetrieb Mobilität. Dieser lehnt alle Vorschläge und Bemühungen der Gemeinde rundweg ab und hat sogar eine testweise angebrachte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/H inneroerts ohne Information an die Gemeinde wieder entfernt. „Das passt leider ins Bild des LBM im gesamten Kreis. Man hält sich immer fast schon manisch stur an die Straßenverkehrsordnung und sucht keine Lösungen für die Gemeinden oder die Menschen“, kritisiert Carsten Göller den LBM. Eine direkte Lösung konnten Denninghoff und Göller den Bettendorfern nicht versprechen, zumal bereits auch Landrat Frank Puchtler in Gesprächen vom LBM in der Angelegenheit die kalte Schulter gezeigt bekommen hat. Beide sicherten aber zu das Thema in Bad Ems und Mainz noch einmal, mit anderen Beispielen aus der gesamten Region, auf die Agenda zu bringen. „Der LBM muss in seiner Art und Weise umdenken, Nein-Sager-Behörden sind heute mehr denn je fehl am Platz“, so Göller.

 

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