SPD Rhein-Lahn und Loreley fordern Verbesserungen im ÖPNV auf der Rheinstrecke

Pressemitteilung

Die Vorsitzenden von SPD-Kreisverband Mike Weiland und SPD-Kreistagsfraktion Carsten Göller begrüßen eine Resolution der Oestrich-Winkeler Stadtverordnetenversammlung. Ab dem Fahrplan 2018/2019 im Dezember wird es vier Direktverbindungen zur Hauptverkehrszeit aus dem Rheingau nach Frankfurt ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof geben. „Wie jedoch die Oestrich-Winkeler Stadtverordnetenversammlung fordert die SPD aber gleichzeitig, dass die Anzahl der Direktverbindungen erhöht und diese nicht wie bisher vorgesehen in Eltville, sondern in Lorch oder Kaub starten und enden sollen“, so Mike Weiland und Carsten Göller. Darüber hinaus müsse selbst diese Verkehrsachse verlängert werden und bis mindestens nach Lahnstein führen, erklären auch die beiden Vorsitzenden Theresa Lambrich und Joachim Hewel vom SPD-Gemeindeverband Loreley.

Die zuständigen Gremien und Funktionsträger werden sowohl aus Oestrich-Winkel als auch von der SPD im Rhein-Lahn-Kreis und der SPD Loreley aufgefordert, diese Forderungen gegenüber der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes geltend zu machen und die dazu eventuell erforderlichen Beschlüsse zu treffen. Bereits lange Zeit gibt es immer wieder Versuche und Gespräche, die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen zu überwinden und eine Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel zu erreichen, die dann nicht nur in der Preisgestaltung eine durchgängige, sondern vor allem für die rheinland-pfälzischen Pendler kostengünstigere Lösung darstellen würde. Hier will die SPD Taten sehen, denn die Verbesserung des ÖPNV war eines der TOP-Themen, die auch die Bürgerbefragung der SPD Rhein-Lahn hervorgebracht haben.

„Viele Pendler arbeiten im Rhein-Main-Gebiet und würden gerne den VIAS noch mehr als bisher nutzen“, sind sich Mike Weiland und Carsten Göller einig. Eine schnelle Direktverbindung auch aus der Verbandsgemeinde Loreley nach Frankfurt und Mainz ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof ist deshalb begrüßenswert. Inakzeptabel ist für die SPD allerdings, sollte diese schnelle Direktverbindung nur dem Rheingau ab Eltville zugutekommen. Gerade in Zeiten drohender bzw. anstehender Diesel-Fahrverbote im Rhein-Main-Gebiet müsse der ÖPNV noch attraktiver werden. Es reiche, wenn das CSU-geführte Bundesverkehrsministerium die Pendler bei solchen Fragen schon im Stich lasse, so Weiland und Göller abschließend.

 

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