SPD-Ärztekampagne hat Erfolg: Kamp-Bornhofen soll Sitz eines Medizinischen Versorgungszentrums werden

Pressemitteilung

Kamp-Bornhofen soll Sitz eines neuen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) werden. Damit hat die Ende 2018 von der SPD Loreley durchgeführte Ärztekampagne einen ersten handfesten Erfolg zu verzeichnen. SPD-Fraktionsvorsitzender und Kreisvorsitzender Mike Weiland hat in den letzten Wochen nicht nur das Angebot eines Arztes infolge der von ihm initiierten Kampagne erhalten, in Kamp-Bornhofen tätig zu werden, sondern auch zahlreiche Gespräche geführt, dem Mediziner Kontakte vermittelt und Türen geöffnet. „Ich bin froh über diesen ersten Erfolg unserer Kampagne. Wir stehen jedoch noch am Anfang und werten dies als ersten wichtigen Schritt zur Verbesserung der hausärztlichen Versorgung in der Verbandsgemeinde Loreley“, so Mike Weiland.

Die Vorsitzende der SPD Loreley, Theresa Lambrich, die gemeinsam mit Weiland die Kampagne mit einer Auftaktveranstaltung, Plakaten und einem Videoaufruf in den sozialen Medien auf den Weg gebracht hatte, zeigt sich ebenfalls erfreut: „Hier zeigt sich, dass es gut ist, wenn ehrenamtliche Kommunalpolitik hartnäckig ist, am Ball bleibt und einen langen Atem beweist“.

In Trägerschaft einer von dem Neuwieder Arzt Markus Abts geführten GmbH soll ein MVZ in Kamp-Bornhofen entstehen. Die SPD hat Kontakte zum möglichen Vermieter, zum örtlichen Alten- und Pflegeheim Haus Marienberg, aber auch über Landrat Frank Puchtler, der das Vorhaben ebenfalls unterstützt, zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn und zu Banken vermittelt. Derzeit laufen weitere Gespräche, um die Finanzierung und Zulassung auf den Weg zu bringen. Das künftige MVZ soll bestehende Hausarztpraxen in Neuwied, Andernach, Koblenz, Vallendar und Waldbreitbach verbinden und eben eine Ergänzung in Kamp-Bornhofen mit dortigem neuem Sitz der GmbH erfahren. Für Markus Abts hat sich nach eigenem Bekunden aus mehreren Gründen innerhalb der Verbandsgemeinde Loreley ausschließlich Kamp-Bornhofen als Standort für das MVZ angeboten: „Hier gibt es mit dem Alten- und Pflegeheim und der vorhandenen Marien-Apotheke, dem Kindergarten, der erweitert werden soll, unmittelbar angrenzend an das bereits früher als Arztpraxis genutzte ehemalige Pfarrhaus, dem Lidl-Markt und dem in Kürze entstehenden REWE-Markt eine sehr intakte Infrastruktur.“ Zudem sei die Entfernung zu den anderen Praxen des MVZ im Bereich Koblenz, Mayen-Koblenz und Neuwied gerade noch vertretbar. Abts ergänzt: „Damit ist mit einer zweiten Hausarztpraxis in Kamp-Bornhofen wieder eine bessere Versorgung der Menschen, aber vor allem auch des Altenheimes möglich.“

Noch hat Markus Abts mit seinem rechtsberatenden Beistand einige Fragestellungen auf dem Weg zur Gründung des MVZ zu klären. Wenn die Gespräche mit Banken, Vermieter, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgreich weitergeführt werden können, soll die MVZ-Gründung erfolgen. Die größte Hürde erscheint hier aktuell die Kassenärztliche Vereinigung, die den Arztsitz in Kamp-Bornhofen genehmigen muss. Mike Weiland unterstreicht: „Sollten sich hierbei insbesondere bei der Zulassung für die Bevölkerung unbegreifbare Hürden aufbauen, werden wir alle uns zur Verfügung stehenden Instanzen ansprechen und einschalten.“ Dies kann seitens der SPD durchaus schon einmal als Kampfansage verstanden werden. „Wenn es uns schon einmal gelungen ist, einen Arzt zu finden, der bereit ist, sich im ländlichen Raum, in der Verbandsgemeinde Loreley, dem Rhein-Lahn-Kreis und unser aller Heimat zu engagieren, dann werden wir ihm auch weiter helfen, den Weg zu ebnen“, so Weiland weiter. Der ländliche Raum dürfe trotz seiner Nähe zu Lahnstein und Koblenz hier keine Benachteiligung erfahren.

Für Mike Weiland und Theresa Lambrich ist all das aber bloß ein erster Schritt. Auch wenn die beiden nur ehrenamtlich Politik machen, dafür aber mit umso mehr Herzblut als so manche Verwaltung für die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen, so haben sie auch den südlichen Teil der Verbandsgemeinde Loreley beispielsweise mit Weisel, Bornich, Sauerthal und Kaub weiterhin im Blick. „Die SPD wird ihre Bemühungen bei der Suche nach Ärztinnen und Ärzte nicht aufgeben“, betont Theresa Lambrich und Mike Weiland hebt hervor: „Die SPD ist der Kümmerer für die Menschen – wir werden weiter anpacken für die Weiterentwicklung der Gemeinden und Städte, für die Verbandsgemeinde Loreley und den Kreis.“

 

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