Initiativen zu Hufeland- und Paracelsus-Kliniken – SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland bittet um Vor-Ort-Gespräch

Pressemitteilung

Die SPD im Rhein-Lahn-Kreis um deren Kreisvorsitzenden Mike Weiland und seine Stellvertreterin Gisela Bertram möchte die verschiedenen Initiativen im Sinne der Hufeland- und der Paracelsus-Kliniken in Bad Ems bündeln und zu einem möglichst guten Ergebnis führen. "Derzeit gibt es viele Akteure von der städtischen bis zur Landesebene, die sich zurecht um die Zukunft des Klinik- und Kurstandortes Bad Ems Sorgen machen", betonen Mike Weiland und Gisela Bertram. Daher sei es wichtig, hier nun in beiden unterschiedlich gelagerten Fällen gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Als positiv bewertet die Kreis-SPD die Initiativen der Stadtspitze um Stadtbürgermeister Berny Abt (parteilos) und den Ersten Beigeordneten Frank Ackermann (SPD), die bereits Gespräche mit den Verantwortlichen der Paracelsus-Kliniken Deutschland geführt haben, um sich einen Eindruck über die Insolvenzsituation der Klinik für die Notfallversorgung in der Region verschaffen und die Ergebnisse möglichst positiv bekleiden zu können. Erste nähere Ergebnisse werden hierzu in einem weiteren Gespräch für Ende Februar erwartet. Auf Kreisebene hat sich Landrat Frank Puchtler (SPD) bereits ans rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gewandt und um entsprechende Unterstützung gebeten und der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Roger Lewentz sorgt sich ebenfalls seit Bekanntwerden der Situation um die Paracelsus-Klinik und den Standort Bad Ems und steht diesbezüglich mit der Bad Emser Stadtspitze in engem Austausch.

SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland hat sich in der Sache nun an Gesundheits-Staatssekretär David Langner in Mainz gewandt und ihn oder sogar Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler um einen möglichst zeitnahen Gesprächstermin mit allen Beteiligten in Bad Ems gebeten. In diesem Gespräch muss man alle im Sinne Notfallversorgung in der Stadt und des Umlandes positiv wirkenden Akteure zusammenführen und dringend über die Gesamtentwicklung und möglichst die Beibehaltung des Landeskrankenhausplanes im Rhein-Lahn-Kreis und insbesondere Bad Ems sprechen. Bad Ems muss auch weiterhin als Akutkrankenhaus-Standort Berücksichtigung finden.

Bezüglich der Hufeland-Klinik hat sich Mike Weiland nun an das zuständige Finanzministerium in Mainz gewandt. Die Hufeland-Klinik ist die einzige Lungenfachklinik in Rheinland-Pfalz und damit Akutkrankenhaus für Patienten mit Lungenproblemen. „Sie ist daher zusätzlich wichtig für die Stadt Bad Ems als Kur- und Reha-Standort“, betonen Erster Stadtbeigeordneter Frank Ackermann und Gisela Bertram als Erste VG-Beigeordnete. Hierzu ist bekannt, dass es bereits jetzt einen umfangreichen Sanierungsstau am Gebäude gibt. Zudem ist geplant, das Krankenhaus in den Elisabeth Vinzenz Verbund zu integrieren, womit das bisherige Mietverhältnis zwischen Stadt Bad Ems (Vermieter) und den Katholischen Kliniken Lahn (Mieter) im Jahr 2023 enden soll. Damit befindet man sich gerade in der Klärung von Fragen der Finanzierung der notwendigen Sanierungen sowie einer am Ende der Mietlaufzeit absehbaren Restschuld auf ein Darlehen in Höhe von etwa 1,8 Mio. Euro. Aus einem Garantievertrag ergibt sich hier möglicherweise eine Zahlungsverpflichtung der Staatsbad Bad Ems GmbH. Aber auch hier muss nach Ansicht der SPD Rhein-Lahn rechtssicher geklärt werden, ob das im Sinne der Stadt Bad Ems letzten Endes auch tatsächlich so eintritt. Daher hat die SPD nun um eine Sachstandsauskunft aus dem Finanzministerium gebeten.

Alle bisherigen Bemühungen angefangen von der Stadtspitze um Berny Abt und Frank Ackermann, Landrat Frank Puchtler und die Erste Beigeordnete der VG Bad Ems und Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram gilt es zum Erhalt von Arbeitsplätzen und der Bedeutung der Kreisstadt als Krankenhausstandort zusammen zu führen. Vielleicht kann man in beiden Fällen mit einer verbindlichen Auskunft aus dem Mainzer Finanzministerium und einem Gespräch mit der Hausspitze des Gesundheitsministeriums beispielsweise in der Kreisverwaltung einen kleinen Schritt.

 

Homepage SPD Rhein-Lahn

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 002171801 -

WebsoziInfo-News

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

Ein Service von websozis.info

 

Wetter-Online