Hering: Mit dem Bau der zweiten Lahnbrücke in Dausenau wird begonnen

Pressemitteilung

MAINZ. Der Bau der zweiten Lahnbrücke im Zuge der B 260 in Dausenau soll an diesem Montag begonnen werden. Dies teilte Verkehrsminister Hendrik Hering heute in Mainz mit. Die zweite Lahnbrücke ist ein Teil der künftigen Ortsumgehung Dausenau im Verlauf der B 260. Die Gesamtmaßnahme umfasst den Bau zweier Lahnbrücken und rund einen Kilometer freie Strecke.

„Mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme wird die Gemeinde Dausenau vom derzeitigen Durchgangsverkehr der B 260 von über 9.000 Fahrzeugen pro Tag spürbar entlastet“, so der Minister. Mit Blick auf das wachsende Verkehrsaufkommen mit den damit verbundenen hohen Belastungen durch Lärm und Abgase sei der Bau der Ortsumgehung Dausenau dringend erforderlich.

Der Neubau der ersten Lahnbrücke wurde bereits im vergangenen Jahr für den Verkehr freigegeben. Die Brücke ist so konzipiert, dass die Linienführung, die Querschnittsgestaltung und die Anbindung an die B 260 bereits der Grundkonzeption der geplanten Ortsumgehung Dausenau entsprechen. Hergestellt wurden zwischenzeitlich auch der rund einen Kilometer lange Straßenabschnitt zwischen den beiden Lahnbrücken sowie der Retentionsraum als Ausgleich für die Umgehungsstraße.

Die jetzt zum Bau anstehende zweite Lahnbrücke hat eine Gesamtlänge von rund 148 Metern und eine Breite von gut zwölf Metern. Das Bauwerk wird aus Spannbeton hergestellt und auf einem Pfeiler in der Lahn sowie auf drei Pfeilern im Vorland gegründet. Über die Brücke werden zwei Fahrstreifen sowie ein Gehweg geführt.

Insgesamt wird für den Bau der zweiten Lahnbrücke eine Bauzeit von zirka zwei Jahren veranschlagt, teilte Hering mit.

Die Baukosten der zweiten Lahnbrücke belaufen sich auf rund 3,35 Millionen Euro, die aus dem Konjunkturpaket II des Bundes finanziert werden. Der Minister dankte dem Bund für die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel. „Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind auch immer Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung der Region und in die Lebensqualität der Menschen.“

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