Sanierungsmaßnahmen am Diezer Schulzentrum

Kommunales

Nach einem Investitionsstau in den vergangenen Jahren bekommt das Diezer Schulgebäude (Gymnasium und die benachbarte Realschule) eine umfassende Sanierung mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II (rund drei Millionen Euro). Schulleiter Gerhard Lambertz, der den Mut des Schulträgers, so viel Geld für einen attraktiven Schulstandort zu investieren, ausdrücklich lobte, informierte Frank Puchtler, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, über den Abschluss der Fenstersanierung am Gymnasiumsgebäude.

Diese Arbeiten wurden zu Beginn der Sommerferien gestartet. In der vergangenen Woche wurde an das Realschulgebäude gewechselt. Zudem wurde die Schulturnhalle eingerüstet. Auch hier werden alle Fenster erneuert. Im Gymnasium erfolgen weitere Isolierungsbauarbeiten an Kellerdecken und dem Dach des Gebäudes. Die Dachsanierung im Orientierungsstufengebäude ist beendet. Hier wurde die Einrichtung der für den Ganztagsschulbetrieb notwendigen Mensa abgeschlossen. Hierfür sind separate Mittel des Landes in Höhe von 65.000 Euro bereitgestellt worden. Bei 80 Sitzplätzen werden aktuelle 94 Ganztagsschüler verköstigt. Hinzu kommen Schüler der Oberstufen (begrenzte Anzahl) und die Lehrerschaft

Neben der Optimierung des energetischen Standards sollen die äußeren Lehr- und Lernbedingungen deutlich verbessert werden. Puchtler brachte zum Termin eine Förderungszusage für die Einrichtung einer Lesecke (10.000 Euro) mit, die mit empfehlenswerten, aktuellen Büchern sowie anderen Medien und aus geeignetem Mobiliar bestehen wird. Sie soll zum einen ein Ort werden, der der Förderung der Lesekompetenz dient und zum anderen ein Rückzugsraum für die Ganztagsschüler darstellt. Zudem wurde das Gymnasium durch das Landesprogramm "Medienkompetenz macht Schule" mit einem Betrag in Höhe von 40.000 Euro unterstützt. Die Schule erhält demnächst einen Laptopwagen, eine elektronische Wandtafel und hochwertige Bildungssoftware, um die Voraussetzungen für eine intensive und innovative Medienerziehung zu verbessern.

Um den Mehrbedarf an Schulraum zu decken, steht in der weiteren Planung der Bau von zehn neuen Schulklassen auf der Prioritätenliste. Sie sollen an das Orientierungsstufengebäude angefügt (plus Aufstockung) werden. Zudem sollen alle Fachräume saniert und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden, ein zweiter Chemieraum soll entstehen. Der Computerraum soll auf 28 Plätze (derzeit 16) erweitert werden. Letztlich stehen notwendige Arbeiten in den Bereichen Barrierefreiheit (unter anderem der Bau eines Fahrstuhls zu den Fachräumen im ersten Stock) und Brandschutz an. Bleibt eine technisch auf dem neuesten Stand basierende Lautsprecheranlage für das gesamte Schulzentrum.

Puchtler und Lambertz waren sich am Ende des Besuchs einig: "Gute Bildung kostet Geld. Jedoch sind Ausgaben für Bildung Investitionen in die Zukunft eines Landes. Ohne entsprechende Ausstattung kann das Bildungssystem den vielfältigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden."

 

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