Lewentz/Weiland/Denninghoff: Barrierefreiheit an Bahnstationen und Erneuerung von Bahnsteigen voranbringen

Pressemitteilung



Die Sanierung von Bahnsteigen und die Herstellung der Barrierefreiheit an Bahnstationen soll im Rhein-Lahn-Kreis nach Willen der beiden Landtagsabgeordneten Roger Lewentz und Jörg Denninghoff sowie des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland an der Lahntal- und Rheintalstrecke vorangebracht werden. Dazu hatte sich Roger Lewentz jetzt mit einem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Jürgen Konz, gewandt und um entsprechende Sachstände gebeten. "Wenn der ÖPNV auf der Schiene von den Menschen rege genutzt werden soll, brauchen wir möglichst überall Bahnsteige, die auch für Menschen mit Handycap nutzbar sind", befinden Lewentz und Weiland.

 

Auslöser der Anfrage an den Bahnvertreter war gewesen, dass Roger Lewentz und Mike Weiland aus Gesprächen in ihrer Heimatgemeinde Kamp-Bornhofen und auch der Presse entnommen hatten, dass Sanierungen aktuell zeitlich aufgeschoben werden, weil sich die Bahn und das zuständige Bundesverkehrsministerium offensichtlich uneins darüber sind, wie ein mit den Ländern abzustimmendes Bahnsteighöhenkonzept aussehen soll. Dem sind die SPD-Politiker aus dem Rhein-Lahn-Kreis nun nachgegangen und erhielten zudem Informationen, wie es um die einzelnen Bahnstationen im Landkreis bestellt ist.

Die Bahn teilte jetzt mit, dass an den Hauptstrecken wie im Rheintal bundesweit ein Standard von 76 Zentimetern Bahnsteighöhe festgelegt werden soll. Hiervon abweichend wurden für Strecken im Nebennetz, wie der Lahntalbahn, Sonderregelungen mit größtenteils 55 Zentimetern Bahnsteighöhe realisiert.

Da seitens des Landes Rheinland-Pfalz laut Bahn die Zustimmung für diese Regelungen noch aussteht, hat sich Roger Lewentz in seiner Funktion als Wahlkreisabgeordneter nun für die SPD an den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Dr. Volker Wissing gewandt und ihn gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die Bahn nach entsprechender Zustimmung die vorgesehenen Baumaßnahmen möglichst bald angehen kann. Hier dürfe man der Bahn keinerlei Verzugsgründe an die Hand geben, so Mike Weiland. "Die Bahn muss auch sicherstellen, dass die Barrierefreiheit so gut es im Einzelfall geht, hergestellt wird", befindet Landtagsabgeordneter Jörg Denninghoff. Fehler wie beispielsweise an der Station Obernhof an der Lahn geschehen, wo nun mittels aufwendiger Bauweise in Form einer Rampe nach der erfolgten Sanierung erst die Barrierefreiheit hergestellt wird, dürften sich nicht wiederholen, so Denninghoff weiter.

Im Kreis sieht es konkret folgendermaßen aus: Die Bahnhöfe an der Lahntalbahn konnten bereits größtenteils auf 55 Zentimeter barrierefrei ausgebaut werden. Einzig die Bahnhöfe Diez (geplant für 2021) und Nievern (geplant 2019) steht die Modernisierung noch aus. Die im Zuge der Stationsoffensive diskutierten neuen Haltepunkte in Niederlahnstein Campingplatz und Miellen können zum Bedauern der SPD angesichts des zu geringen Fahrgastaufkommens gegenwärtig nicht weiter verfolgt werden.

Auf der rechtsrheinischen Strecke konnten einige Stationen bereits auf eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern (ehemals 38 Zentimeter) gebracht werden. Dies trifft insbesondere auf die Bahnsteige in St. Goarshausen, Kaub und Kestert zu. In Filsen konnten die Bahnsteige im Jahr 2010 erneuert werden. Die Bahnsteighöhe verblieb jedoch auf 38 Zentimetern. In Niederlahnstein wurden die Bahnsteige im Jahr 2006 im Rahmen des Umweltbahnhof-Projektes auf 55 Zentimeter erhöht. Eine weitere Anpassung auf 76 Zentimeter ist momentan nicht vorgesehen.

Zur Modernisierung ausstehend ist der zweite Bahnsteig in Kaub. Sperrpausen zum Bau sind für das Jahr 2021 vorgesehen. Dies trifft auch auf den Bahnhof und dessen Modernisierung in Kamp-Bornhofen zu, der bereits im Jahr 2017 erneuert werden sollte, jedoch lag das Planrecht bis zur Vergabe der Bauleistungen nicht vor. So ist nun eine Neuanmeldung nicht vor 2020 oder 2021 möglich. Bis dahin soll jedoch auch nach Auskunft der Bahn Klarheit über das Bahnsteighöhenkonzept herrschen.

Für den Bahnhof Oberlahnstein soll voraussichtlich im Jahr 2019 die Planung der Modernisierung beginnen. Konkrete Projekte für die Bahnhöfe in Braubach und Osterspai sowie den zweiten Bahnsteig in Kestert gibt es laut Bahn aktuell nicht. Im Laufe dieses Jahres sollen die in den kommenden Jahren zu planenden und zu realisierenden Projekte mit den beiden Aufgabenträgern und dem Land abgestimmt werden. Danach lässt sich beurteilen, wie es mit den vorgenannten Bahnhöfen weitergeht.

Nur mit attraktiven, sauberen und neuen Bahnstationen und einem modernen Fuhrpark werde der ÖPNV insgesamt auch mehr angenommen, sind sich Lewentz, Denninghoff und Weiland unisono einig. Die Fahrzeuge seien derzeit sowohl auf der Lahntal- als auch auf der Rheintalstrecke auf gutem Stand. Daher werde man seitens der SPD auch im Hinblick auf die Bahnhofsanierungen am Thema dranbleiben.
 

 

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