Göller/Weiland: Fährzeitverlängerung bis zum Brückenbau fortsetzen - SPD wird Antrag stellen

Pressemitteilung

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Carsten Göller, und der Vorsitzende der SPD Rhein-Lahn, Mike Weiland, fordern die vom Land geförderte Fährzeitverlängerung nicht am 31. März 2016 enden zu lassen, sondern so lange fortzuführen, bis die Mittelrheinbrücke gebaut ist. Um die Forderung in die Umsetzung zu bringen, wird die SPD im neuen Jahr einen entsprechenden Antrag an den Kreis richten, damit dieser wiederum auf das Land zugeht.

Bisher war es so, dass das Land die Fährzeitverlängerung in St. Goarshausen komplett finanziert hat. Die für den ÖPNV eigentlich zuständigen Kreise, Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück, haben die Gelder des Landes im Grunde einfach nur durchgereicht und so die Fährzeitverlängerung finanziert. Göller und Weiland fordern nun, diesen Weg bis zum Bau der Mittelrheinbrücken fortzuführen. „Es gibt Arbeitnehmer, die sich auf die verlängerten Zeiten eingestellt haben und auch im Rettungsdienst, etwa bei der DRK Wache in St. Goarshausen, bringen die längeren Fahrzeiten Vorteile“, so Göller.

Göller und Weiland betonen aber noch einmal, dass sie zum Bau der Mittelrheinbrücke keine Alternative sehen. „Nur eine feste 24-Stunden Verbindung wird alle verkehrlichen Anforderungen erfüllen“, sind sich die beiden SPDler einig.

 

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