Göller und Puchtler: Nastätter Krankenhaus ist wichtig für medizinische Versorgung der Region

Kommunales

Karl Peter Bruch, MdL Frank Puchtler und der SPD-Vorsitzende Braubach-Loreley Carsten Göller im Gespräch mit Dr. Johann Paula vom Krankenhaus Nastätten (v.r.).

BRAUBACH/LORELEY.

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum ist eine Herausforderung mit der sich die Kommunalpolitik in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen muss. In den Augen des Landtagsabgeordneten Frank Puchtler und von Kreistagsmitglied Carsten Göller spielt dabei das Krankenhaus in Nastätten eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit Minister a.D. Karl Peter Bruch haben sich die beiden Sozialdemokraten in einem Gespräch mit Dr. med. Johann Paula, Geschäftsführer des Stiftungsklinikums, und Kristian Brinkmann über die aktuelle Situation am Standort in Nastätten ausgetauscht. Die beiden Vertreter des Klinikums haben sich dabei klar zum Standort in Nastätten bekannt. Eine gute Nachricht für die Menschen in der neuen Verbandsgemeinde Braubach-Loreley und den Verbandsgemeinden Nastätten sowie Katzenelnbogen.

Hausärzte, Fachärzte und Krankenhäuser sind drei Bausteine, die die medizinische Versorgung sicherstellen. Besonders im ländlichen Raum wird es in den kommenden Jahren zu Veränderungen in der Ärzteversorgung kommen. MdL Frank Puchtler betonte im Gespräch die Bemühungen des Landes, auch in Zukunft die Ärzteversorgung auf dem Land sicherzustellen. "In den kommenden Jahren werden wir in den Gemeinden und Verbandsgemeinden genau hinschauen müssen, wie sich die Ärzteversorgung entwickelt", sagte Carsten Göller im Gespräch. "Die Strukturen müssen frühzeitig den Bedürfnissen der Patienten angepasst werden", so das Kreistagsmitglied weiter. Die Krankenhäuser in Nastätten und Lahnstein sind dabei zwei wichtige Anlaufstationen für die neue Verbandsgemeinde zwischen Braubach im Norden und Sauerthal im Süden.

Ziel der SPD Braubach-Loreley ist es, dass auch in den kommenden Jahren die Ärzteversorgung sichergestellt ist. Besonders ländliche geprägte Regionen wie etwa die Verbandsgemeinden Nastätten und Braubach-Loreley werden voraussichtlich Veränderungen erleben müssen. Die bisher niedergelassenen Ärzte und Fachärzte gehen in Ruhestand und Nachfolger sind häufig nur schwer zu finden. Puchtler und Göller waren sich mit den Gastgebern des Stiftungsklinikums einig, dass sich in Zukunft Hausärzte, Fachärzte und Krankenhäuser einer Region besser vernetzen sollten, damit eine bestmögliche medizinische Versorgung sichergestellt ist. "Ob in Unternehmen oder bei Städten und Gemeinden, mehr Vernetzung und Kooperationen werden in den kommenden Jahren immer wichtiger", waren sich der Landtagsabgeordnete und das Kreistagsmitglied einig. Die beiden SPDler wollen die medizinische Versorgung der Region auch zukünftig im Auge behalten und in den Verbandsgemeinderäten sowie im Kreistag auf die Agenda setzen.

 

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