Straßenbau

Landespolitik

Hering: Arzbach wird vom Verkehrslärm entlastet

MAINZ/RHEIN-LAHN-KREIS. Verkehrsminister Hendrik Hering hat heute in Arzbach den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Ortskernentlastungsstraße gesetzt. „Die Straße reduziert den Verkehr in der Ortslage und verbessert darüber hinaus die Erschließung eines Neubaugebietes. Für die Entwicklung der Gemeinde ist die Straße insgesamt ein großer Gewinn“, betonte Hering. Auf einer Länge von etwa 300 Metern wird eine neue Straße gebaut. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,1 Millionen Euro. Das Land hat für das Vorhaben Zuwendungen in Höhe von 654.000 Euro bewilligt. „Die neue Straße bedeutet für die betroffenen ein Weniger an Lärm und Abgasen und ein Mehr an Lebensqualität.“

Das Straßenprojekt hier in Arzbach ist eines von landesweit 350 bis 400 Straßenbauvorhaben, die jährlich in das Förderprogramm des Landes aufgenommen werden. Trotz knapper Straßenbaufördermittel hat das Land die Fördermittel für den kommunalen Straßenbau zuletzt mit rund 60 Millionen Euro im Jahr auf einem hohen Niveau gehalten. „Davon profitiert auch die hiesige Region - beispielsweise wurde die Lahnbrücke in Dausenau mit erheblichen Straßenbaufördermitteln des Landes unterstützt.“

Attraktive Wirtschaftsstandorte brauchen vor allem eine gute Verkehrsinfrastruktur, unterstrich der Minister. „Deshalb ist Verkehrspolitik auch immer ein gutes Stück Wirtschaftspolitik.“ Für die Unternehmen zählten schnelle Transportwege zu den wichtigsten Kriterien, wenn es um eine Standortentscheidung gehe. Ein wesentliches verkehrspolitisches Ziel der Landesregierung sei es daher, das Straßennetz sicher und leistungsfähig zu erhalten.

Ungeachtet der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte hat die Landesregierung auch das finanzielle Volumen für den Landestraßenbau in den vergangenen Jahren auf hohem Niveau gehalten. „Jährlich werden rund 95 Mio. Euro eingesetzt, um den Zustand des Landesstraßennetzes zu sichern und weiter zu verbessern.“

„In der laufenden Legislaturperiode seit 2006 werden insgesamt rund 500 Millionen Euro in die Erhaltung sowie den Um-, Aus- und den moderaten Neubau unserer Landesstraßen investiert“, teilte Hering mit. Dazu zählen auch die Erhaltung der Brücken, der Bau von Radwegen und die Beseitigung von unfallauffälligen Knoten und von unfallträchtigen Streckenabschnitten. Schwerpunkt dabei ist die Erhaltung.

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