SGK Rhein Lahn- Sozialdemokratisches Bürgermeistertreffen: Gespräch unter Kollegen

Pressemitteilung

Auf Einladung der SGK Rhein-Lahn und ihrem Vorsitzenden Carsten Göller fand das erste sozialdemokratische Bürgermeistertreffen im Rhein-Lahn-Kreis statt. Als Gesprächspartner für die Runde stand Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, zur Verfügung. Gemeinsam mit Ebling haben sich die SPD-Bürgermeister aus dem Kreis über Flüchtlinge, die kommunale Finanzen und den Breitbandausbau im Kreis ausgetauscht.

„Die Zahlen und die Dimensionen zwischen uns und Mainz sind sicher anders, aber nach der Kommunalverfassung ist das heute ein Gespräch auf Augenhöhe, wir sind alles Bürgermeister“, begrüßte Carsten Göller den Gast aus Mainz und seine Kollegen aus dem Kreis. Neben den Bürgermeisterkollegen der SPD haben auch der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff und der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland an der Runde teilgenommen. Und so machte Ebling auch deutlich, dass er die Runde absolut als ein Gespräch unter Kollegen verstand. Als neuer SGK-Landesvorsitzender sieht er sich außerdem als eine Art Klassensprecher, für die Belange der Kommunalpolitik im Land, wie er es selbst beschreibt.

Thematisch gingen die Bürgermeister in ihrer Runde sämtliche aktuellen kommunalpolitischen Themen durch. Im Fokus stand natürlich die Flüchtlingssituation und die besondere Herausforderung, die in Deutschland bleibenden Menschen zu integrieren. Trotz der Masse an Arbeit in den Kommunalverwaltungen und der anfallenden Kosten sehen die Bürgermeister auch viele positive Aspekte. Nastättens Stadtbürgermeister Emil Werner und der Bürgermeister der VG Diez, Michael Schnatz, verwiesen insbesondere auf das enorm hohe ehrenamtliche Engagement im Kreis. Ohne den Einsatz der Bevölkerung wären die Aufgaben nicht zu bewältigen, waren sich alle Teilnehmer einig.

Im Gespräch kamen auch alltägliche Sorgen und Nöte eines Bürgermeisters zur Sprache. Ein großes Problem stellen die immer weiter steigenden und geforderten Standards dar. „Alles sicherlich grundsätzlich sinnvoll, aber manche Forderungen sind für Kommunen realitätsfremd“, so Göller. Als Beispiele wurden Regelungen zur Energie Einsparverordnung (EnEV) oder aus dem Bereich der Barrierefreiheit angeführt. Die Bürgermeister plädierten für die Umsetzung pragmatischer Lösungen, die den Menschen helfen. Als konkretes Beispiel erläuterte Emil Werner den neuen Spindelaufzug am Bürgerhaus in Nastätten. Die Technik sorgt für Barrierefreiheit, ist aber wesentlich günstiger und wartungsärmer als ein klassischer Aufzug. Das Beispiel wollen sich die Bürgermeister im kommenden Jahr genauer anschauen und haben daher vereinbart, dass das zweite sozialdemokratische Bürgermeistertreffen in Nastätten stattfinden wird.

 

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