Jochen Hartloff, Minister der Justiz und für Verbraucherschutz Ehrengast beim Neujahrsempfang der Einricher SPD

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Foto: Uschi Weidner: Aufmerksame Zuhörer fand Minister Hartloff beim Neujahrsempfang im Dorfgemeinschaftshaus Mittelfischbach. Links im Foto der Fraktionsvorsitzende und Fraktionssprecher der SPD Einrich Jörg Denninghoff, rechts im Vordergrund Thomas Pfaff, Einrich-SPD Gemeindeverbandsvorsitzender.

EINRICH.

Traditionell versammelten sich die Einricher Sozialdemokraten und die Rhein-Lahn-SPD gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Frank Puchtler (Oberneisen) zum Neujahrsempfang.

Im Dorfgemeinschaftshaus in Mittelfischbach saßen die Besucher dicht beieinander und folgten den Ausführungen des Ministers sehr aufmerksam. "Ich fand es gut, dass es keine verbalen Angriffe auf andere Parteien gab", sagte ein Besucher. Thomas Pfaff, Vorsitzenden der Einricher Sozialdemokraten, begrüßte und rief dazu auf, dass die Bürger weiter - wie in der Vergangenheit – für ihre Region einstehen. Der Minister wünschte ein gesundes Jahr. Vielfältige Themen bewegten ihn. Er ging ein auf den Wert der Arbeit. Dass die Menschen Arbeit haben, sei für ihn ein Schwerpunkt. Weiter das Thema Bildung, die Kindertagesstätten und die Energiewende als Schlüsselthema, wo auch regionale Wertschöpfung erreicht werden könne und die Chance geschaffen, innovativ in Deutschland „die Nase vorn“ zu haben. Es sei es ihm ein Anliegen, die Inklusion voranzutreiben, behinderte und nicht behinderte Menschen zusammenzuführen. Die Einrichtung der Realschule plus bezeichnete er als eine gute Entscheidung für den Bildungsweg der jungen Leute und die Entwicklung der gemeindenahen Psychiatrie, weil immer mehr Menschen in Gefahr geraten, psychisch zu erkranken.

Er erklärte den Besuchern seine Sicht zum Thema Nürburgring, dem Flughafen Hahn oder zum diskutierten Abbau der Bürokratie und zur Windkraft. Er äußerte sich zuversichtlich zur Entwicklung des Jahres 2013 und zum Ausgang der Bundestagswahl im September.

Für die Arbeit von Kurt Beck, der am Mittwoch sein Amt an Malu Dreyer abgab, fand er lobende und anerkennende Worte. Schon zu Beginn seiner Ausführungen hatte er schmunzelnd erklärt, dass in den Ministerien bei den Männern kein „Fremdeln“ unter den Frauen zu spüren sei. Es herrsche ein gutes Miteinander.

Frank Puchtler dankte Jochen Hartloff für seine Worte. Der Landtagsabgeordnete fand ebenfalls Anerkennung für Kurt Beck und lobte die Gemeinschaftlichkeit im Einrich, die seiner Meinung nach auch von Kurt Beck gelebt wurde. Einzelne gute Projekte, die im Einrich entstanden, wie der Einrichbus und die Einrichtung einer Fachoberschule hob er besonders hervor.

Eindrucksvolle, sehr schöne und bewegende Schlussworte fand Frank Puchtler mit seinen Zitaten aus den Songtexten der Lieder „An Tagen wie diesen“ und „Altes Fieber“ der Toten Hosen.

 

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